ADHS Medikation

Koordinierte medikamentöse Behandlung im Netzwerk

Medikation über psychiatrische Praxen

Die Beratung über eine medikamentöse Behandlung und die Verordnung von ADHS-Medikamenten erfolgt in der Regel durch eine psychiatrische oder neurologische Praxis. Als Psychologische Psychotherapeuten dürfen wir selbst keine Medikamente verordnen – das ist Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Als ADHS Zentrum Rosenheim arbeiten wir eng mit spezialisierten Praxen in der Region zusammen, um Teilnehmenden an unserem Therapieangebot einen zeitnahen Zugang zu Terminen zu ermöglichen.

Wir sind Mitglied im Rosenheimer Netz für Komplexversorgung (RoNK) – einem regionalen Netzwerk für koordinierte ADHS-Behandlung. Eine Übersicht psychiatrischer und neurologischer Praxen in der Region finden Sie bei Neurologen & Psychiater im Netz.

Beratungsgespräch in der Praxis

Koordinierte Versorgung

Unser Ansatz ist ganzheitlich: Diagnostik, Therapie und Medikation werden aufeinander abgestimmt. Das bedeutet für Sie:

  • Enge Kommunikation zwischen Therapeuten und Psychiatern
  • Schnellere Terminvermittlung dank des RoNK-Netzwerks
  • Aufeinander abgestimmte Behandlungspläne
  • Begleitung und Unterstützung während der Medikationsphase
  • Kombination mit unserer Psychotherapie möglich

Häufige Fragen zur Medikation

Psychiater, Neurologen sowie Kinder- und Jugendpsychiater sind berechtigt, Methylphenidat (bekannt z. B. als Medikinet oder Ritalin) und andere ADHS-Medikamente zu verschreiben.

In der Regel ja – die Kosten für verschriebene ADHS-Medikamente werden von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Ja, eine formelle ADHS-Diagnose ist Voraussetzung für eine medikamentöse Behandlung. Eine bereits vorhandene Diagnose – auch aus einer anderen Praxis – wird anerkannt. Wurde sie ausschließlich in der Kindheit gestellt, stellen wir lediglich formal fest, ob die Symptomatik fortbesteht; bei weiterhin vorhandenem Leidensdruck ist das in der Regel schnell geklärt. Wenn Sie noch keine Diagnose haben, beginnen Sie mit einem Diagnostiktermin.

Der erste Schritt ist die Diagnostik

Melden Sie sich für einen Diagnostiktermin an – wir koordinieren den weiteren Behandlungspfad mit Ihnen gemeinsam.